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Das Alpenhof NATURZEIT-Prinzip

Das Murnauer Moos übt seit jeher eine ganz eigene Faszination auf seine Betrachter aus. Sein einmaliges Farb- und Lichtspiel vor der Kulisse der bayerischen Voralpen inspirierte schon Künstler wie Franz Marc, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Es ist daher kein Zufall, dass genau hier die „Blaue Reiter“-Bewegung entstand und von unserem Murnau aus die moderne Kunstwelt komplett umgekrempelt wurde. Seitdem hat das Murnauer Moos nichts von seiner Wirkungskraft verloren und berührt uns jeden Tag aufs Neue!

Natur als Taktgeber

Mit unserem NATURZEIT-Prinzip möchten wir unseren Gästen genau diese besonderen Augenblicke schenken. Direkt am Murnauer Moos gelegen, orientieren wir uns am Rhythmus der Natur. Jahres- und Tageszeiten bestimmen im Alpenhof Murnau nicht nur, was auf den Teller kommt oder welcher Wein im Glas schwenkt, sondern auch wann es auf welchen Berg geht, wie es bei uns im Spa duftet oder wer unsere Gäste mit auf eine Entdeckungstour ins Murnauer Moos nimmt!
Das Besondere: Wir achten nicht nur auf die Natur, die uns umgibt, sondern auch auf den inneren Rhythmus des Menschen, der als sensibles Chronometer im Alltag nur zu oft gegen den eigenen Takt funktionieren muss. Im Alpenhof Murnau bemühen wir uns deshalb, möglichst viele Freiräume zu schaffen, sodass ein jeder seine Zeit hier bei uns selbst gestalten kann. Gleichzeitig sorgen wir mit den richtigen „Zutaten“ für ein ganz natürliches Wohlgefühl bei unseren Gästen.

Alles eine Frage des Timings!

Christian Bär – Hotelchef und gebürtiger Murnauer – kennt die Region wie seine Westentasche und teilt sein Wissen über die vielen ganz besonderen Orte rund um das Murnauer Moos gerne. Er weiß wann es sich lohnt aufs Hörnle zu steigen, um den 360°-Blick zu genießen, oder warum man genau zur Abenddämmerung am Ähndl sein sollte. Seine Lieblingsplätze und viele weitere Tipps haben wir für unsere Gäste in den Alpenhof-Augenblicken zusammengefasst! Denn egal, ob es lieber eine Wandertour in die Berge oder ein Ausflug in die Kunstgeschichte sein soll – dank unserer idealen Lage am Murnauer Moos haben die Alpenhof-Gäste die freie Wahl. Von hier aus erkunden sie sowohl die eindrucksvolle Natur als auch die lebendige Kulturszene in Murnau selbst. Auch durch die unmittelbare Nähe zu München stehen unseren Gästen alle Möglichkeiten offen.

Kochen nach Mutter Natur

Die wichtigsten „Darsteller“ in der exklusiven Küche des Alpenhofs sind die hochwertigen Zutaten. Welche Produkte unserem Chefkoch Claus Gromotka zur Verfügung stehen, bestimmt dabei die Natur unseres „Blauen Landes“. Von den heimischen Fischen aus den umliegenden Seen über das schwarze Bergschaf-Lamm vom Nachbarsbauern bis hin zu bayerischem Urgemüse, das es sonst kaum noch zu finden gibt – im Alpenhof Murnau kommen die Zutaten frisch und aus der Region ins Haus. Je nach Saison, Jahreszeit und Ernteertrag stellt unser Chefkoch täglich neu Kreationen zusammen und kombiniert natürliche Energiebringer zu schmackhaften Genussmomenten. Dabei sind seine kulinarischen Kunstwerke so farbenfroh wie das Murnauer Moos selbst.

Wohlfühl-Momente zur richtigen Zeit

Und egal, ob früher Vogel oder Nachteule – durch die langen Öffnungszeiten im Alpenhof Spa kommt bei uns jeder Gast auf seine Kosten. Zusätzlich sorgen wir mit speziell abgestimmten Aufgüssen und Peelings für allgemeines Wohlbefinden. Duftet es im Winter in der Sauna nach weihnachtlichem Zimt und Wacholder, ist im Frühjahr die erfrischende Eisminze an der Reihe. Sowohl bei den Behandlungen mit unseren Naturprodukten von der Alm als auch in der Sauna- und Wasserwelt achten wir darauf, unsere Angebote dem natürlichen Biorhythmus anzupassen und unseren Gästen wertvolle Tipps mit nach Hause zu geben.

Geschichte des Alpenhof Murnau

Gründer des Alpenhofs Murnau ist der 1993 verstorbene Hotelier Hellmut Hofmann. Er betrieb in den 50er und 60er Jahren zwei Autobahnraststätten im Spessart, was ihm finanziell die Verwirklichung eines Unternehmertraums ermöglichte: Den Bau eines nach Motel-Vorbild angelegten Hotels, für dessen Standort er sich die von ihm besonders geliebte Landschaft der Voralpen aussuchte. Der Plan zum Bau des Hotels fand Zustimmung in der Region. So eröffnete Hofmann seinen Alpenhof nach über einem Jahr Bauzeit am 16. Juni 1967.
Hotelcharakter, Architektur und Innenausstattung sollten nach Ansicht des Hotelgründers dem Charakter der Landschaft entsprechen. Mit seinen knapp über 30 Zimmern war das Haus prädestiniert für die schon bald sehr beliebte Gastfreundschaft der kompetenten und zuvorkommenden Mitarbeiter. Die besonders schöne und ruhige Lage sprach den Erholungsbedürftigen ebenso an wie den anspruchsvollen Tagungsgast. Auch die Küche zeichnete sich im Urteil der Restaurantführer als besonders bemerkenswert aus.

Von 1972 bis 2007 war der Alpenhof in der exklusiven Hotelvereinigung Relais & Châteaux gelistet. Mit einem erweiterten Angebots- und Zielgruppenprofil wechselte das Haus 2008 in die hochkarätige und renommierte Vereinigung der weltweit führenden Luxushotels, Resorts und Spas, der "Small Luxury Hotels of the World".

Den Alpenhof führte Hellmut Hofmann von Beginn an mit großem Erfolg: Die Zahlen und die Auslastung passten zur großen Akzeptanz unter den Gästen und das Hotel gewann zunehmend an Beliebtheit und Sympathie.

Anfang der 90er Jahre entschloss sich Hellmut Hofmann aus gesundheitlichen Gründen, den Alpenhof zu verkaufen. Unter den Interessenten war auch Erivan Haub, der als ehemaliger Stammgast in der Lage war, das Hotel zu übernehmen und es darüber hinaus mittels aufwendiger Investitionen zukunftsfähig zu machen. Besonders aber die persönliche Verbundenheit zum Hotel und viele Tagungen mit dem Führungsteam des Unternehmers Haub bewogen Hofmann dazu, sein "Kind" dem erfolgreichen Unternehmerkollegen anzuvertrauen.

Die Übergabe des Hotels erfolgte im Frühjahr 1992. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten eröffnete der Alpenhof Murnau im Mai 1993 erneut seine Pforten. Weitere Baumaßnahmen bis Dezember 1999 ermöglichten eine Verdoppelung der Kapazitäten auf knapp 80 Zimmer & Suiten, den Bau einer eleganten Badelandschaft und die Einrichtung von Konferenzräumen. Die feierliche Übergabe an die Gäste erfolgte im Rahmen des Jahrtausendwechsels am 1. Januar 2000. Die Baumaßnahmen mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von seinerzeit 30 Millionen Mark haben dem Alpenhof seinen bis heute gehobenen Wohnkomfort und ein deutlich verschönertes Freizeit- und Wellnessangebot für die Gäste ermöglicht.

Impressionen