Anfrage Gutscheine

Auf den Spuren des Bergwerkes - Kulturausflug nach Penzberg

- Kunst & Kultur

Es war das Jahr 1966, in dem die Bergleute das letzte Mal in die Penzberger Grube einfuhren. Rund 200 Jahre lang wurde in der Stadt Penzberg, rund 25 Minuten Fahrt entfernt vom Alpenhof Murnau entfernt, Pechkohle abgebaut. Nach Schließung des Werkes haben ehemalige Arbeiter in Gedenken an ihr Berufsleben originale Arbeitsgeräte, Dokumente und Fotografien aufbewahrt und daraus ein erlebnisreiches authentisches Museum geschaffen, das Bergwerksmuseum Penzberg. Und auch sonst erinnern noch immer viele besondere Orte der Stadt an alte Bergbauzeiten.

Erfahren Sie in unserem Blogbeitrag mehr über die Kulturstadt Penzberg und wieso sich ein Ausflug in die „Bergwerkstadt“ lohnt. Wir nehmen Sie mit auf einen Kulturausflug in die historische Stadt. Lassen Sie sich in die Zeit der Bergbauarbeiten zurückversetzen.

Das Bergwerksmuseum Penzberg - zurück in vergangene Bergbauzeiten


Vom Alpenhof Murnau aus startet unser Kulturausflug in Penzberg mit dem Bergwerksmuseum.
Das Museum wurde modernisiert und im Sommer 2013 für Besucher eröffnet. Als Hommage an den damaligen Kohleabbau hat die Stadt Penzberg die Trägerschaft übernommen.

Durch originale Exponate, historische Karten, Modelle und Medienstationen wird Besuchern die Geschichte des Penzberger Bergbaus auf vielfältige und realistische Weise vermittelt.Erleben Sie die verschiedenen Entwicklungsstufen des Kohleabbaus hautnah:

Vom Handabbau bis zum voll mechanisierten Betrieb – als Besucher können Sie nachvollziehen, wie sehr sich die Arbeit verändert hat.
Am Eingang haben Sie die Möglichkeit einen Audioguide auszuleihen. Dadurch wird der Museumsbesuch zu einem ganz besonderen Erlebnis.

 

Zur weiteren Veranschaulichung gibt es ein kleines Kino, welches historische Filmdokumente über das Penzberger Bergwerk aus dem Jahr 1929 zeigt.
Besonders faszinierend sind die originaltreuen Streckennachbauten der Bergknappen und die ganzen Hinterlassenschaften der Arbeiter. So kann man ein realistisches Bild des damaligen Arbeitslebens der Bergbauer erlangen. Schaffen Sie sich einen Eindruck davon, wie beengt und dunkel es in der Grube war – Gänsehaut pur!

Eine simulierte Sprengung und ein Blindschacht aus der Grube lassen Besucher selbst in die Rolle eines Arbeiters schlüpfen.

Geöffnet ist das Museum an allen Mittwochen, Donnerstagen, Samstagen und Sonn- und Feiertagen im Jahr von 10 bis 17 Uhr. Wenn Sie eine Führung durch das Bergwerksmuseum in Penzberg buchen möchten, empfehlen wir Ihnen sich vorher anzumelden. Sie reisen mit dem Auto an? Das Museum befindet sich im Untergeschoss einer Realschule, somit sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Ihre persönliche Glück-Auf-Marke

 

„Glück auf“ ist der Bergmannsgruß!

In Penzberg wird er heute immer noch verwendet. Auf der Website des Museums besteht die Möglichkeit vor dem Besuch eine Glück-Auf-Marke anfertigen zu lassen. Es handelt sich dabei um einen Schlüsselanhänger mit zwei Marken und persönlicher Gravur. Eine der beiden Marken wird ganz nach Tradition der Kohlearbeiter an einer zentralen Stelle im Museum aufgehangen. Die andere nehmen Sie wieder mit nach Hause.

Warum wird das gemacht?
Das Arbeiten im Stollen war ziemlich gefährlich und so erhielt jeder Bergmann vor dem Betreten des Schachtes eine Kontrollmarke, die er abends wieder abgeben musste. Hing eine Marke nicht an ihrem Platz hieß es das ein Kollege fehlt. In dem Fall fuhr sofort ein Suchtrupp in die Grube, um den verlorenen Kumpanen zu suchen. Heute können Sie mit diesem schönen Attribut für 20 Euro pro Marke das spannende Museumsprogramm unterstützen.


Sie möchten mehr zu der Geschichte des Bergwerkes in Penzberg erfahren?
Dann nehmen wir Sie mit auf einen spannenden Spaziergang durch Penzbergs Stadtzentrum. Hier können Sie die Spuren der Geschichte Penzbergs aktiv verfolgen.

Geschichtspfad und Bergbau-Rundweg

 

In 45 Stationen in die Welt des Bergbaus eintauchen…
Um Besuchern Penzbergs das frühere Erscheinungsbild der Bergwerkstadt zu vermittelt, wurde der Geschichtspad und der Bergbau-Rundweg errichtet.

Der Geschichtspfads beinhaltet 32 Stationen im gesamten Stadtgebiet. Die Stationen sind durch Hinweistafeln gekennzeichnet. Die Tafeln mit Bild und kurzem Text weisen auf ein ehemaliges Bauwerk in Bezug auf den Kohleabbau hin. So können Sie sich beim Schlendern einen realistischen Eindruck von der Stadt verschaffen, wie sie einst zu Bergbauzeiten war.
Der Bergbau-Rundweg hat 13 Stationen und wurde vom Bergknappenverein Penzberg eingerichtet. Entdecken Sie die Orte, wo früher Einrichtungen des Bergwerks waren. Es ist wirklich spannend und beeindruckend.

Halten Sie die Augen auf nach Hinweistafeln und seien Sie der Geschichte der Bergbaus Penzberg auf der Spur!

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne im Alpenhof Murnau an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Neuer Kommentar
0 Kommentare
Anfrage Gutscheine