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Echter Zugspitzfels

Wettersteinkalk | 200 Millionen Jahre alt

Einfach nur ein Stück Stein – oder doch viel mehr? Mit 2962 Metern ist die Zugspitze nicht nur der höchste Berg Deutschlands, sondern ein echter Besuchermagnet. Einmal dort oben stehen und den fantastischen Panoramablick genießen, ist für viele ein Traum. Für Naturliebhaber, Familien, Wanderer und Wintersportler eröffnen sich auf der Zugspitze zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten in freier Natur. Der einzigartige 360-Grad-Blick ist natürlich auch die Krönung eines jeden Gipfelaufstiegs.

Erinnerung mit Gewicht

Einen Stein dieser Größenordnung nimmt man natürlich nicht beim Wandern mal eben so mit. Dieser Kalkriese wurde beim Bau der neuen Zugspitzbahn 2016 für einen sicheren Stand der weltweit höchsten Seilbahnstütze aus dem Fels gesprengt. Er wiegt ca. 4,5 Tonnen und wurde dem Alpenhof Murnau von der Firma Storf aus Eglfing, die den Tiefbau an der Zugspitze durchführte, zur Verfügung gestellt – und erinnert uns jeden Tag an unsere enge Verbindung zur Region Zugspitze und das Privileg, im Schatten dieser Attraktion leben zu dürfen.

Korallenriff und Bodenschätze

Mit bis zu 800m hohen Steilwänden bildet vorwiegend Wettersteinkalk aus der oberen Trias die Wände, Grate, Türme und das Gipfelgestein des Gebirges. Aufgrund des häufigen Vorkommens von marinen Kalkalgen im Wettersteinkalk ist davon auszugehen, dass dieses Gestein vor rund 200 Millionen Jahren aus kalkhaltigen Meeresablagerungen entstand, die Zugspitze selbst ist der Überrest eines erkalteten Korallenriffs. Die Farbe des Gesteins variiert zwischen grauweiß und hellgrau bis gefleckt. An mehreren Stellen sind Blei und Zinkerze enthalten. Diese Bodenschätze wurden zwischen 1827 und 1918 im Höllental durch Bergbau gewonnen.

 

Weiter hoch hinaus

Seit dem 21. Dezember 2017 erschließt die topmoderne Seilbahn der Zugspitze den höchsten Berg des Landes mit einem Höchstmaß an Komfort für die Fahrgäste. Insgesamt sechs Jahre Planung und Bauarbeiten, teils unter widrigsten Bedingungen auf knapp 3.000 Metern Höhe, stecken in diesem Projekt der Superlative, das nicht nur für die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, sondern für die gesamte, vorwiegend touristisch geprägte Region ein unbestrittenes Highlight bedeutet. Der große Andrang auf die Zugspitze – pro Jahr sind es rund eine halbe Million Besucher – war mit ein Grund für den Ersatz der bisherigen Pendelseilbahn. Vom Alpenhof aus ist die Bahn in etwa 30 Minuten zu erreichen, dann geht es hoch hinaus zur spektakulärsten Aussicht des Landes.

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